Auszug aus dem Protokoll:
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Die zusätzlichen Ausstellungs - und Veranstaltungsräumlichkeiten werden in einer Neubebauung des Hauses Nr.17 eingerichtet. Ihre Grösse kontrastiert spannungsvoll mit der kleinräumlichen „Kammerung“ des Haupthauses. Nach Aussen wirkt sie als selbstbewusste, zeitgenössische Einfügung in die Silhouette der dicht gefügten Hauszeilen im Dorfkern. Die erwünschte Präsenz des Heimatmuseums im öffentlichen Raum wird mit einer überraschenden Selbstverständlichkeit erreicht. Die heutige sehr unbefriedigende Situation des Hauses Nr.17, mit seinem neuzeitlichen, überdimensionierten Eingang ins Einkaufszentrum und die schlechte Bausubstanz wird dabei mit der Neuformung des Gebäudes deutlich aufgewertet und architektonisch geklärt. Die beiden übereinander gestapelten Ausstellungsräume und der Veranstaltungssaal im Dachgeschoss lehnen sich an die Grossraumstruktur des Einkaufszentrums an und verbinden damit geschickt zwei a priori unterschiedliche Nutzungseinheiten. Es werden räumliche und strategische Voraussetzungen geschaffen, interessante Synergien möglicherweise zu nutzen...
Jury: Walter Angonese, Bearth Valentin, Ursula Klingan, Marina Hämmerle
