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2005 Gestaltung einer Raumabfolge im Leopoldinischen Trakt der Hofburg für den Ratsvorsitzes der Europäischen Union. Reduziert gesetzte Maßnahmen unterstreichen die Charakteristika der einzelnen Räume, erhalten die hohe Nutzungsflexibilität und zelebrieren die Gegenwart durch die Geschichte. Wege der Kunst. Einfache Raummobile sind Rahmen und Beleuchtung zugleich, bieten Raum für klassische Kunst und Projektionsfläche für Installationen. Leuchten des Jetzt. Fenster zum Kommunikationszeitalter ist das leuchtende Oval an der Decke – eine präzise, schwebende Intarsie, Widerspruch und Trugbild. Filter der Zeit. Gläserne Wandfragmente in Rotschattierungen als subtile Filter vor seidenen Tapisserien – abstrahierte Präsentation der Portraits vergangener Präsidenten. Spiegel der Vergangenheit. Eine polierte Oberfläche am Boden reflektiert Decke und Geschichte des Raumes und versetzt die Akteure kompromisslos in die Gegenwart. 1. Preis.

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2006 Neuplanung einer Fußgänger- und Radfahrbrücke am Illspitz, nahe der Einmündung des Ills in den Rhein. Das Gebirgswasser der Ill bahnt sich dort seinen schnurgeraden Weg durch dichten Baumbestand und gibt den Blick frei auf das beeindruckende Bergpanorama des Rheintals. Das Konzept reagiert mit einer markanten, raumbildenden Geste auf den Ort, der Tradition geschlossener Brückenbauwerke folgend bietet es Schutz und gezielte Blickbeziehungen in den umliegenden Naturraum. Im Inneren des Tragwerkes leiten Wandscheiben die Kräfte ab, die großen Wandöffnungen inszenieren den Außenraumbezug. Funktionell entsprechen zwei diagonal versetzte Wegführungen auf "Mobilität" und "Kontemplation". Die Materialisierung in Beton wird der skulpturalen Form, der gebotenen Wirtschaftlichkeit und der harschen Romantik des Ortes gerecht. 1. Preis.

2006 Museumsneubau für das Kolossalgemälde in Innsbruck. An der Felskante des Bergisels angrenzend zum Kaiserjägermuseum und dem Andreas Hofer Denkmal gelegen, thront auf einem quadratischen Sockel der modellierte Monolith. Der im Quadrat eingeschriebene zylindrische Hauptraum zeigt das Panoramabild der Schlacht am Bergisel, das Herzstück der neuen Anlage. Die wuchtige Betonskulptur übersetzt die historische Bedeutung dieses Schlachtfeldes in die Gegenwart, die Wunden des damaligen Kraftaktes werden in den abgeschliffenen Kanten des Quaders symbolisiert. Gestreutes Tageslicht von Oben nimmt die Schärfe der grauenvollen Szenen im Kolossalgemälde, die Aufmerksamkeit im Zentralraum liegt zur Gänze auf der Bildebene. Der horizontale Schlitz der Eingangsebene verbindet den Besucher wieder mit realem Ort und Zeit und enthebt den Monolith der Gesetze der Schwerkraft. 2. Preis.

2005 Gestaltung einer Raumabfolge im Leopoldinischen Trakt der Hofburg für den Ratsvorsitzes der Europäischen Union. Reduziert gesetzte Maßnahmen unterstreichen die Charakteristika der einzelnen Räume, erhalten die hohe Nutzungsflexibilität und zelebrieren die Gegenwart durch die Geschichte. Wege der Kunst. Einfache Raummobile sind Rahmen und Beleuchtung zugleich, bieten Raum für klassische Kunst und Projektionsfläche für Installationen. Leuchten des Jetzt. Fenster zum Kommunikationszeitalter ist das leuchtende Oval an der Decke – eine präzise, schwebende Intarsie, Widerspruch und Trugbild. Filter der Zeit. Gläserne Wandfragmente in Rotschattierungen als subtile Filter vor seidenen Tapisserien – abstrahierte Präsentation der Portraits vergangener Präsidenten. Spiegel der Vergangenheit. Eine polierte Oberfläche am Boden reflektiert Decke und Geschichte des Raumes und versetzt die Akteure kompromisslos in die Gegenwart. 1. Preis.