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Marte.Marte Architects Concrete Works
Galerie Aedes Berlin
1. Dezember 2009 - 12. Januar 2010

Mit ihrer ersten monographischen Werkschau stellt Aedes am Pfefferberg das junge, österreichische Architekturbüro Marte.Marte Architekten vor. Die Projekte der Gebrüder Bernhard und Stefan Marte zeichnen sich vor allem durch die klare Gliederung, konzeptionelle Konsequenz und skulpturale Körperhaftigkeit aus. Vielfach sind ihre Bauten verblüffende Passstücke in historischem Bestand und belegen mit großem Selbstverständnis das Weiterschreiben vorhandener Strukturen, die sowohl lokale Traditionen als auch moderne Gestaltung erkennen lassen. Neben Holz, Glas und Stampflehm stellt Beton das gestalterisch zentrale Element der architektonischen Baukunst von Marte.Marte Architekten dar. Integrale, energieoptimierte Gebäudetechnik ist selbstverständlich aber nie Selbstzweck. Licht- und Wegführung sind zentrale Themen ihrer minimalistischen, kontextuellen, schwergewichtigen Bauten.

 

 

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charity chair
concrete works
monografie
kub

AIT-Charity Chair 2010

'Sein oder Schein
120 Jahre ait. In der Architektur hat sich viel verändert in dieser Zeit. Geblieben ist die Sehnsucht nach Unverwechselbarkeit und Unvergänglichkeit. Die Gegenwart wird zudem von einer zweiten Wirklichkeit bestimmt. In einer sich ständig erneuernden virtuellen Welt entstehen scheinbar täglich neue Wunderwerke der Architektur. Doch nur selten gelingt die Umsetzung dieser Visionen. Es wird immer schwieriger zwischen Sein und Schein zu unterscheiden. Der Charity Chair ist auch so ein Trugbild. Er soll den Betrachter irritieren, nur wer ihn berührt, erahnt sein wahres Ich.' [Marte.Marte 2010]

[Die Architekten wurden aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu verändern. Sie konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten, sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle werden anschließend versteigert. Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute.]

 

Marte.Marte Architects Concrete Works
Galerie Aedes Berlin
1. Dezember 2009 - 12. Januar 2010

Mit ihrer ersten monographischen Werkschau stellt Aedes am Pfefferberg das junge, österreichische Architekturbüro Marte.Marte Architekten vor. Die Projekte der Gebrüder Bernhard und Stefan Marte zeichnen sich vor allem durch die klare Gliederung, konzeptionelle Konsequenz und skulpturale Körperhaftigkeit aus. Vielfach sind ihre Bauten verblüffende Passstücke in historischem Bestand und belegen mit großem Selbstverständnis das Weiterschreiben vorhandener Strukturen, die sowohl lokale Traditionen als auch moderne Gestaltung erkennen lassen. Neben Holz, Glas und Stampflehm stellt Beton das gestalterisch zentrale Element der architektonischen Baukunst von Marte.Marte Architekten dar. Integrale, energieoptimierte Gebäudetechnik ist selbstverständlich aber nie Selbstzweck. Licht- und Wegführung sind zentrale Themen ihrer minimalistischen, kontextuellen, schwergewichtigen Bauten.

 

 

Marte.Marte Architects
Monografie, Springer Verlag Wien, 2008

Neben Holz, Glas und Stampflehm stellt Beton das gestalterisch zentrale Element der architektonischen Baukunst von Marte.Marte Architects dar. In einer sowohl optisch wie auch inhaltlich aussergewöhnlichen Publikation legen sie jetzt über ihre wichtisten Bauprojekte spektakulär Zeugnis ab. Das vom Schlinser Grafikbüro Gassner gestaltete und von Höfle Dornbirn gedruckte Buchobjekt ist in einer edel-elitären Schwarzästhetik gehalten. Auf den ersten Blick mutet das 420 Seiten umfassende und 4,5 Zentimeter dicke Werk an wie ein schwarzer Körper, ein modellhafter Baukubus in Schwarz, eine Black Box. Nicht nur der Umschlag und der Buchrücken, sondern auch die Seitenschnitte sind komplett Schwarz „gestrichen“. Man wagt vorderhand gar nicht, die „Kassette“ zu öffnen. Die visuelle und materielle Beschaffenheit des Objekts schafft Respekt, nötigt zunächst einen gewissen Abstand ab.

 

 

konstruktive provokation
Neues Bauen in Vorarlberg
kub bregenz 2005

Die Ausstellung Konstruktive Provokation wurde basierend auf der Initative von Marie-Hélène Contal, Direktorin und Kuratorin von La Cité de l'architecture et du patrimoine, initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Architekturinstitut und dem Architekturtheoretiker Otto Kapfinger vorbereitet und produziert. Die Konstruktive Provokation ist eine Ausstellung zur Vorarlberger Baukultur. Ihr Ort ist die Kub-Arena, die Eingangshalle des Kunsthauses zwischen dem Öffentlichen der Stadt und der Geschlossenheit der Ausstellungsräume. Um das bestehende Ausstellungssystem von Kuben, die grafisch von Reinhard Gassner gestaltet wurden, tatsächlich im Sinne einer Arena wirksam werden zu lassen, wurden drei Vorarlberger Architekturbüros zu einem kleinen Ideenwettbewerb eingeladen. Die architektonische Lösung des Siegerprojekts von Marte.Marte Architekten erweitert die Ausstellungskonzeption um zwei markante Aspekte: Ein originaler Sattelschlepper steht als Symbol des Aufbruchs und schafft zugleich Platz für Neues; eine Lichtdecke definiert einen variablen Ort für das umfangreiche Vermittlungsangebot.